Friedensaktivist Philip Berrigan gestorben
von Becky Johnson
09.12.2002 — ZNet
Biografische Informationen über Phil Berrigan:*
Philip Berrigan, 1923 - 2002. Geboren am 5. Oktober 1923 in Iron Range bei Bemidji / Minnesota, USA. Eltern Frieda Fromhart u. Thomas Berrigan. Zwischen 1943 u. 1945 Artillerieoffizier im Zweiten Weltkrieg, Einsatzgebiet Europa. 1949 Abschluss am ‘Holy-Cross-College’. 1955 Primiz als katholischer Priester des Josephiterordens. Spezialgebiet: Priestertätigkeit im innerstädtischen Bereich. Von 1956 bis 1963 Lehrer an der St. Augustine Highschool in New Orleans, einer rassengetrennten Schule für Schwarze. 1962 (oder 1963?): Phil Berrigan erster Priester, der sich an einem ‘Freedom Ride’ der Bürgerrechtsbewegung beteiligt. Zwischen 1963 u. 1965 Lehrtätigkeit am Seminar des Josephiterordens in Newburgh, NY. 1966 erste Buchveröffentlichung: ‘No More Strangers’ (Keine Fremden mehr). 1966 Priestertätigkeit in der Pfarrei St. Peter Claver / Baltimore, MD. 27. Oktober 1967, Baltimore: Ph. Berrigan übergießt zusammen mit drei weiteren Personen Wehramtsakten mit Blut. Die Aktivisten werden berühmt als “Baltimore Four” (Baltimore Vier). 17. Mai 1968: Zusammen mit acht andern (inklusive seines leiblichen Bruders, Pater Daniel Berrigan), verbrennt Phil Berrigan Wehramtsakten in Catonsville, MD. Die Aktion wird berühmt unter dem Namen: “Catonsville Nine”. Man verurteilt die Aktivisten wegen Zerstörung von US-Staatseigentum, Vernichtung von Wehrpflichtigen-Daten sowie Verstoßes gegen das Wehrpflichts-Gesetz von 1967. Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe. 1970 Heirat mit Elizabeth McAlister, einer Aktivisten-Nonne vom ‘Heiligen Herzen Mariä’ (‘Religious of the Sacred Heart of Mary’). 1970: Berrigan taucht unter, seine Berufungen wurden verworfen. Er wird gefaßt u. wieder ins Gefängnis gebracht. Während seiner Haftzeit wird Berrigan 1971 von J. Edgar Hoover u. der Grand Jury von Harrisburg der Ko-Verschwörung angeklagt. Man wirft ihm vor, die Entführung Henry Kissingers geplant zu haben sowie die Sprengung der Versorgungsgänge unterhalb von Kapitols-Gebäuden. Letztendlich wird Berrigan aber nur wegen Verstoßes gegen die Gefängnisregeln (hinausschmuggeln von Briefen) verurteilt. 1973: zusammen mit andern gründet Berrigan die ‘Jonah-House’-Gemeinschaft von Kriegsgegnern (in Baltimore), MD. 1. April 1974: Tochter Frida wird im ‘Jonah House’ geboren, 1975 Sohn Jerry. 1975 endet der Vietnamkrieg. Der Schwerpunkt (der Aktivitäten) verschiebt sich auf den Widerstand gegen Massenvernichtungswaffen bzw. auf die sich verändernde US-Atompolitik. Verschiedene Aktionen - beispielsweise Blutübergießungs-Aktionen im Weißen Haus u. im Pentagon bzw. (symbolisches) Gräberausheben an diesen Orten - bringen Ph. Berrigan verschiedentlich ins Gefängnis (bis zu 6 Monate am Stück). 1975: die ‘Atlantic Life Community’, das konzeptionelle Ostküsten-Gegenstück zur ‘Pacific Life Community’ entsteht. 1976: die ersten ‘Community building sessions’ über den Sommer finden statt. Alle 3 Jahre wird ein ‘Faith & Resistance Retreat’ in DC abgehalten. 9. Sept. 1980: Zusammen mit 7 weiteren Aktivisten hämmert Ph. Berrigan auf Mark 12A Gefechtsköpfe (‘General-Electrics’-Atomraketenanlage, in King of Prussia, PA) ein u. übergießt diese Atomraketen mit Blut. Anklage wegen Verschwörung, Einbruchs, kriminellen Unfugs. Verurteilung u. Haft. Die Aktion wird berühmt unter: “Pflugscharen Acht”. Ph. Berrigan startet die internationale ‘Pflugschar-Bewegung’**. Im Zeitraum zwischen 1980 u. 1999 beteiligt sich Berrigan an weiteren 5 Pflugschar-Aktionen. Etwa 7 der 19 Jahre dieses Zeitraums verbringt er im Gefängnis. 05. Nov. 1981: Geburt der jüngsten Tochter Kate im ‘Jonah House’. 1989: er verfaßt zusammen mit Liz McAlister: ‘The Times’ Disciple’ (Was mich die Zeiten lehrten) über die Erfahrungen mit der ‘Jonah House’ Gemeinschaft. 1996 erscheint seine Autobiografie: ‘Fighting the Lamb’s War’ (Den Kampf des Lammes gekämpft). Am 14. Dez. 2001 wird Berrigan aus dem Gefängnis von Elkton, Ohio, entlassen, (nach seiner letzten ‘Pflugschar’-Aktion saß er fast ein Jahr dort ein). 12. Juli 2002: Hüftoperation im ‘Good Samaritan Hospital’ in Baltimore. 08. Okt. 2002: Diagnose Adenokarzinom bzw. Leber- u. Nierenkrebs. 06. Dez. 2002: Philip Berrigan stirbt daheim in Baltimore im Kreise seiner Familie u. seiner Gemeinschaft (Ende Anhang 2).
BALTIMORE, den 6. Dezember 2002: Gegen halb zehn Uhr Abends verstirbt Phil Berrigan im ‘Jonah House’ (einer Gemeinschaft, die er 1973 mitbegründet hat). Seine Familie war bei ihm sowie Freunde. Phil Berrigan starb zwei Monate, nachdem man bei ihm Leber- u. Nierenkrebs festgestellt hatte. Nach einem Monat Behandlung hatte er beschlossen, die Chemotherapie abzubrechen. Bereits am 30. November versammelten sich etwa 30 enge Freunde u. Weggefährten aus der Friedensbewegung bei ihm, um in einer Sterbe-Zeremonie Berrigans Leben zu feiern u. ihn zu ‘salben’ - für das nächste Stück auf seiner langen Reise. Geistlich geleitet wurde die Feier von Phils Bruder u. ‘Komplize’ Daniel Berrigan, ein Jesuitenpater.... Siehe auch: ‘Force of Habits: Nuns Raid Silo Site’ (Macht der Gewohnheit: Nonnen überfallen (Raketen-)Silo), ‘Rocky Mountain News’ vom 04.12.2002 u. (2) ‘Berrigan Still Rails Against War’ (Berrigan immer noch im Kampf gegen den Krieg), ‘Baltimore Sun’ vom 25.11.2002.
Insgesamt fast 40 Jahre hat Ph. Berrigans Widerstand gegen Krieg u. Gewalt gedauert. Sein Leben war dabei immer auf die Gemeinschaft ausgerichtet - gemeinsam leben u. gemeinsam arbeiten sah er er als Modell an für jene gewaltfreie, nachhaltige Welt, die er schaffen wollte. Die Bewohner des ‘Jonah House’ führen ein einfaches Leben, sie beten zusammen u. teilen sich die Pflichten. Was sie versuchen, ist, den Menschen die Gewalt vor Augen zu führen, die Militarismus u. Konsumismus mit sich bringen. Hervorgegangen ist die Gemeischaft aus dem Vietnamkriegs-Widerstand. Zu diesen Widerstandsaktionen zählen beispielsweise spektakuläre Wehrpass-Verbrennungen. Später lag der Schwerpunkt auf permanentem Widerstand gegen die Atompolitik der US-Regierung, siehe beispielsweise die ‘Pflugschar’-Aktionen** - getreu dem Propheten Isaias (‘Schwerter zu Pflugscharen’)***, dessen biblische Prophezeiung einer Welt ohne Waffen man umzusetzen versuchte. Derartige Aktionen brachten Phil Berrigan insgesamt etwa 11 Jahre seines Lebens hinter Gitter. Daneben war er ein fleißiger Autor, Lehrer u. Redner. Berrigan hinterläßt 6 Bücher, darunter seine Autobiografie: ‘Fighting the Lamb’s War’. In seinen letzten Wochen war Phil Berrigan umgeben von seiner Familie - hier ist vor allem seine Frau Elizabeth McAlister (mit der er ‘Jonah House’ gegründet hat) zu nennen sowie die Kinder Frida, 28, Jerry, 27 and Kate, 21 - sowie von den Gemeinschaftsmitgliedern Susan Crane, Gary Ashbeck u. David Arthur sowie weiteren Familien- u. Gemeinschaftsangehörigen. Physisch nicht anwesend sein konnten die Gemeinschaftsmitglieder Ardeth Platte u. Carol Gilbert, zwei Dominikanerschwestern. Sie sind derzeit in einem Coloradoer Gefängnis inhaftiert u. warten auf ihren Prozess. Angeklagt werden sie wegen einer Anti-Rüstungs-Aktion in einem Raketensilo - die 79ste Aktion der internationalen ‘Pflugscharbewegung’. Eine der letzten Handlungen Phil Berrigans: Er segnete seine Tochter Frida vor deren Hochzeit mit Ian Marvy. Kurz vor seinem Tod ließ Ph. Berrigan seine letzten Worte aufzeichnen. Sie lauten u.a. wie folgt: “Ich sterbe mit der Gewissheit, die ich seit 1968 und seit Catonsville habe, dass Nuklearwaffen die Geißel der Erde sind. Es ist eine Beleidigung gegen Gott, diese Waffen (ihre Rohstoffe) aus der Erde zu gewinnen, sie zu produzieren, sie aufzustellen u. anzuwenden, zudem eine Beleidigung der Menschheitsfamilie und der Erde selbst.”
Die Totenwache für Phil Berrigan sowie seine Beerdigung finden statt in St. Peter Claver Church / West Baltimore (1546 North Fremont Avenue, Baltimore MD 21217). Kondolenzzeit: Sonntag, den 8. Dez. zwischen 16 u. 18 Uhr. Um 18 Uhr findet ein Gedenkkreis statt, in dem über Phils Leben gesprochen werden kann. Beerdigung: Montag, den 09. Dez., 12 Uhr. Sie sind alle herzlich eingeladen, der Trauerprozession mit Sarg von der Kreuzung Bentalou-Laurens-Straße bis zur St. Peter Claver Church zu folgen (10 Uhr). Anschließend öffentlicher Empfang in der St. Peter Claver Hall (im Anschluss an den Trauergottesdienst). Beerdigung privat. Bitte keine Blumen oder Geldspenden. Bringen Sie stattdessen lieber Fotos u. Andenken mit. Trauer-Spenden in Ph. Berrigans Namen erbeten an: ‘Citizens for Peace in Space’, ‘Global Network Against Nuclear Weapons’, ‘Nukewatch’, ‘Voices in the Wilderness’, the ‘Nuclear Resister’ oder an eine der vielen ‘Catholic Worker’ Gemeinschaften.
Anhang 1
Phil Berrigans letzte Worte:
PHILS STATEMENT vom 05.12.2002 (übermittelt durch (dessen Frau) Liz McAlister): Philip begann mit dem Diktat dieses Statements am Wochenende vor dem Fest ‘Thanksgiving’. Es war alles schon ganz klar. Er hatte alles fix u. fertig in seinem Kopf. Ich brauchte es nur noch Wort für Wort aufzuschreiben.... AUF MEINEM KREBSTODESLAGER... empfinde ich mich, Philip Berrigan, als Teil einer Gemeinschaft. Zu dieser Gemeinschaft zählen neben meiner Familie, meiner geliebten Frau Elizabeth u. drei großartigen Dominikanerschwestern - Ardeth Platte, Carol Gilbert u. Jackie Hudson (emeritus) - die derzeit in West-Colorado inhaftiert sind, auch Susan Crane sowie Freunde von hier u. auswärts (USA oder auch Ausland). Sie waren mein Lebenselixier. Ich sterbe mit der Gewissheit, die ich seit 1968 und seit Catonsville habe, dass Nuklearwaffen die Geißel der Erde sind. Es ist eine Beleidigung gegen Gott, diese Waffen (ihre Rohstoffe) aus der Erde zu gewinnen, sie zu produzieren, sie aufzustellen u. anzuwenden, zudem eine Beleidigung der Menschheitsfamilie und der Erde selbst. Schon 1945 in Japan haben wir derartige Waffen zur Explosion gebracht, ihre Äquivalente dann 1991 im Irak u. 1999 in Jugoslawien bzw. 2001 in Afghanistan. Unser Erbe an (nachfolgende) Menschen sind somit tödliche radioaktive Isotope. Eine beliebte Aufstandsbekämpfungsmaßnahme. Die Menschen im Irak, in Jugoslawien, in Afghanistan u. Pakistan z.B. werden noch jahrzehntelang mit Krebs zu kämpfen haben - hauptsächlich durch angereichertes Uran. Hinzu kommt noch: unsere nukleare Abenteuerlust der letzten 57 Jahre hat den Planeten in eine atomare Abfallkippe verwandelt - Abfall von Atomtests, von Atomexplosionen, die in großer Höhe stattfanden (insgesamt vier), Abfall aus 103 Atomanlagen sowie aus Nuklearwaffenfabriken, die nicht ‘reinigbar’ sind, usw.. Unsere Führer sind kurzsichtig, Besitzgier herrscht überall, u. unsere Öffentlichkeit ist an die Konzern-Medien angekettet. Dies alles führt dazu, dass dieser Realität praktisch nichts entgegengesetzt wird u. wurde... An dieser Stelle im Diktat füllte sich Philips Lunge mit Flüssigkeit. Er musste unkontrollierbar husten u. wurde müde. Wir mussten aufhören. Er versprach, das Diktat später zu vollenden, aber dieser Zeitpunkt sollte nicht mehr kommen: einer jener Augenblicke in dieser schweren Krankheit, die Phil so rasend schnell dahinraffte. Alles, was wir noch tun konnten, war, mit diesem Prozess Schritt zu halten... Dann konnte er überhaupt nicht mehr reden. Dann verließ er uns - langsam. Was war es, was Phil uns noch hätte sagen wollen? Worin besteht die Botschaft seines Lebens? Welche Botschaft wollte er uns in seinem Sterbeprozess mit auf den Weg geben? Wird wohl jeder von uns zu einer andern Antwort kommen - jetzt, da wir darüber nachgrübeln, in welche Worte Phil sein Anliegen hätte kleiden wollen? Während eines unserer Gebete in Phils Zimmer fiel Brendan Walsh plötzlich eine Fahne ein, die Willa Bickham auf Phils Bitte hin angefertigt hatte - vor Jahren, für die St. Peter Claver (Kirche). Darauf stand: ‘Der Stachel des Todes umgibt uns überall. Oh Christus, wo ist dein Sieg?’. Ja, der Todesstachel umgibt uns wirklich überall. Aber der Tod, auf den Phil aufmerksam machen wollte, war keineswegs sein eigener (auch wenn dieser Stachel jetzt tief, tief in uns sitzt u. wir ihn auch nicht verleugnen). Der Todesstachel, den Phil tatsächlich meinte, ist der Stachel des industrialisierten Todes, des industrialisierten Tötens. Und Phil ist nicht müde geworden, dies zu äußern. Er staunte über diese Dinge - deren Größe, Tiefe, Breite. Er staunte darüber u. fand sich nie damit ab. ‘Oh Christus, wo ist dein Sieg?’. Schon Mitte der 60ger Jahre hat Phil diese Frage gestellt - er stellte sie Gott, u. er stellte sie Christus. Er hat seither nicht aufgehört, sie zu stellen. Im Laufe der Jahre wurde ihm bewußt, dass es “richtig u. gut ist, unserem Gott Fragen zu stellen u. um Gerechtigkeit zu flehen für alle Bewohner dieser Erde” - “es ist dringend nötig, dass wir fühlen: Unrecht begangen an einem, ist Unrecht begangen an allen” - “wir dürfen nicht müde werden, diese Ungerechtigkeit anzuklagen u. Widerstand zu leisten”. “Unsere Siege sind unscheinbarer als selbst die Senfkörner**** die Jesus einst pries, u. sie brauchen enorm viel Pflege”. Daher ist es ungeheuer wichtig, jeden einzelnen dieser Siege zu feiern, insbesondere die Siege der Brüderlichkeit u. Schwesterlichkeit, wie sie in Gemeinschaften verkörpert werden - in liebevollen, gewaltlosen Gemeinschaften. Während der Monate von Phils Krankenlager waren wir hundertfach gesegnet. Gesegnet durch kleine aber auch durch große Siege über eine lebens-, menschen- u. liebesfeindliche Kultur sowie durch Freunde (in- u. außerhalb der Gefängnissmauern) u. durch die Liebe, die sich wie ein roter Faden durch Phils Leben zog. Diese Monate u. Jahre mit Phil erleben zu dürfen, befreit uns zur Rückkehr zu jener ursprünglichen, liturgischen Frage: ‘Tod, wo ist dein Stachel?’
Anmerkung d. Übersetzerin
*Im Original-Artikel steht dieser biografische Teil ganz zum Schluss als ‘Anhang 2'. Aber da viele Leute hier in Deutschland wohl nicht viel über die Brüder Berrigan bzw. die Gemeinschaft des ‘Jonah House’ wissen werden, habe ich es für sinnvoll gehalten, die Bio-Information vor den eigentlichen Nachruf zu stellen.
**Die von Phil u. Daniel Berrigan mitinitiierte amerikanische Pflugscharbewegung spielt u. spielte für die deutsche/europäische Friedensbewegung eine gewaltige Rolle. Siehe hierzu: www.friedenskooperative.de/ff/ff01/4-62.htm In deutscher Übersetzung sind im Buchhandel meiner Information nach 2 Bücher erhältlich:
- ‘Christen gegen die Gesellschaft. US-Priester im Gefängnis’ von Ph. Berrigan
u.: - ‘Prozeß gegen die Neun von Cantonsville’ von Daniel Berrigan.
***Isaias, 2,4: ‘... Ihre Schwerter schmieden sie zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermessern. Nimmer wird Volk gegen Volk das Schwert erheben, und nicht mehr lernt man die Kriegskunst.’
****Mattäus 13,31-33: ‘Ein anderes Gleichnis legte er (Jesus) ihnen vor und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das einer nahm und auf seinem Acker säte. Es ist zwar das kleinste unter allen Samenkörnern, ist es aber aufgewachsen, so ist es größer als die Kräuter und wird zu einem Baum, ‘so daß die Vögel des Himmels kommen, und in seinen Zweigen wohnen’ (Ez. 17,23;31,6)”’.
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