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- Info
Globalisierung / Nord-Süd Konflikt
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Staatsstreiche, UNASUR und die USA
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von Noam Chomsky
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Noam Chomsky spricht über die imperialen Ambitionen der USA, die Umgestaltung der Welt nach amerikanischen Vorstellungen, das Verhältnis zu Südamerika und die Möglichkeiten der lateinamerikanischen Staaten, sich von der Vorherrschaft Washingtons zu befreien.
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Gegendemonstration zum G20 in Pittsburgh
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von Steve Martinez
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Fast 200 Verhaftungen, Tränengas, Lärmkanonen
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Israels Mann des Gewissens
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von Ezra Nawi
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Ich werde am 1. Juli verurteilt werden, nachdem ich als schuldig befunden wurde, 2007 zwei Polizisten angegriffen zu haben, während wir (gewaltfrei) gegen die Zerstörung eines palästinensischen Hauses in Um El Hir, in der südlichen Westbank gekämpft haben.
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Israelischer Aktivist gefangen genommen
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von Neve Gordon
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Ohne internationale Intervention droht dem Menschenrechtsaktivisten, Ezra Nawi, Gefängnisstrafe. Nawi ist kein typischer Menschenrechts-Aktivist. Er ist Mitglied bei Ta'ayush Arab-Jewish Partnership (Ta'ayush Arabisch-Jüdische Partnerschaft), ein jüdischer Israeli mit irakischer Herkunft, der fließend Arabisch spricht. Er ist homosexuell, in den Fünfzigern und ein gelernter Klempner.
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Warum gibt es im 21. Jahrhundert immer noch verbreitet Hungerkatastrophen und was ist dagegen zu tun?
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von Damien Millet und Eric Toussaint
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Wie erklärt sich die Tatsache, dass es im 21. Jahrhundert noch immer Hungerkatastrophen gibt? Von 7 Personen auf diesem Planten hungert eine ständig. Die Ursachen sind durchaus bekannt: die zutiefst ungerechte Verteilung von Reichtum und eine kleine Minderheit von Großgrundbesitzern, die das Monopol auf Landbesitz hält. Laut der Nahrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO (1) litten 2008 963 Millionen Menschen an Hunger.
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Interview mit Noam Chomsky über die globale Wirtschaftskrise, Krankenversicherung, US-Außenpolitik und Widerstand gegen das US-Imperium
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von Amy Goodman und Noam Chomsky
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Heute (3. April 2009) sprechen wir mit einem der wichtigsten dissidenten Intellektuellen unserer Zeit: Noam Chomsky. Unsere Themen sind: Die globale Wirtschaftskrise, die amerikanische Außenpolitik und Krankenversicherung, die Medien, die Ausweitung der Kriege in Afghanistan und Pakistan und der Widerstand gegen das Amerikanische Imperium. Noam Chomsky ist ein weltbekannter Linguist, Philosoph und Sozialkritiker. Er ist emeritierter Professor des Massachusetts Institute of Technology.
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Brief von Josef Hierlmeier (Sozialforum Nürnberg) zum Thema Finanzkrise
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von Josef Hierlmeier
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Die Schuldzuschreibung an eine verschwindend kleine von Gier getriebene Kaste von Finanzmanagern ist eine bewusst gestreute Nebelkerze. Es geht nicht nur um ein paar üble Spekulanten. Die Realwirtschaft ist Teil des Problems. Ebenso falsch ist es, wenn jetzt „der Staat“ als scheinbarer Heilsbringer wie der Phönix aus der Asche steigt.
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Zum Thema Nahrungsmittelkrise
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von Esther Vivas
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Die Nahrungsmittelkrise hat weltweit Tausenden die Nahrung genommen. Laut Statistik hungern 850 Millionen Menschen. Die Weltbank schätzt allerdings, dass die Zahl der Hungernden durch die aktuelle Krise um weitere 100 Millionen gestiegen ist. Der "Tsunami" des Hungers ist kein natürlicher Prozess sondern eine Folge der neoliberalen Politik, die von internationalen Institutionen seit Jahrzehnten verhängt wird.
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'Gustav' - und die Folgen für Louisiana und Haiti
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von Bill Quigley
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Hurrikan 'Gustav' hat in Louisiana 18 Menschen getötet und 1,9 Millionen vertrieben. Mehr als 800 000 Häuser - fast der halbe Bundesstaat - haben keinen Strom mehr. Einige Haushalte werden wohl bis zu einem Monat ohne Elektrizität sein.
Auf Haiti tötete 'Gustav' 77 Menschen, 8 weitere werden noch vermisst. Fast 15 000 Häuser wurden beschädigt. Der Tropensturm 'Hanna', der direkt auf 'Gustav' folgte, tötete mindestens 60 Menschen. Zehntausende suchen Zuflucht auf Hausdächern und in Notunterkünften. Kuhkadaver treiben in den Fluten.
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'Free Gaza' - zwei Boote legen von Zypern ab, um die israelische Blockade zu durchbrechen
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von Juan Gonzalez und Amy Goodman
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Zwei umgebaute Fischerboote sind gestern von Zypern aufgebrochen. An Bord befinden sich 41 Aktivisten und Menschenrechtsaktivisten. Sie sind Teil der Bewegung 'Free Gaza'* und versuchen, die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen.
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Bringt Doha zum Scheitern, rettet das Klima
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von Walden Bello
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Den akutellen WTO-Gesprächen in Genf haftet etwas Surreales an. Ziel ist ein neues Abkommen gegen Zölle, um den Welthandel voranzubringen und das globale Wachstum wieder anzukurbeln. Angesichts des Gespensts des drohenden Klimawandels wirken die Verhandlungen in der Welthandelsorganisation (WTO), als würde man die Stühle auf dem Oberdeck der sinkenden Titanic zurechtrücken.
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Palästina: "Wir haben keine Alternative als den friedlichen Protest
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von Rory McCarthy
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Rory McCarthy besuchte Nilin. In diesem palästinensischen Dorf gibt es eine gewaltlose Protestbewegung – geführt von einem früheren Aktivisten - gegen die Barriere/Mauer in der Westbank.
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Die Philosophie der Armut
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von Mahir Ali
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Vor einigen Wochen hatte George W. Bush eine Erleuchtung, welche er der Welt gern mitteilen wollte. „In einigen der ärmsten Länder der Welt“, verkündete er, „können steigende Preise den Unterschied dazwischen ausmachen, ob man am Tag eine Mahlzeit kriegt oder nichts zu essen bekommt.“ Er und seine Landsleute, so wird deutlich, sind zutiefst beunruhigt über dieses mysteriöse Phänomen in fernen Ländern und der Präsident der Vereinigten Staaten wünschte „eine klare Botschaft in die Welt zu senden, dass Amerika den Kampf gegen den Hunger in den kommenden Jahren anführen wird“.
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Vom Sweatshop zur Kooperative
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von Marie Trigona
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Einige Leute wird es vielleicht verwundern, dass die Modeindustrie in Buenos Aires von Sklavenarbeit abhängig ist. Aber selbst nach der wundersamen Belebung der argentinischen Wirtschaft hält die Praxis des Missbrauchs von Immigranten ohne Dokumente als Sklavenarbeiter in Sweatshops weiter an. Laut Schätzungen gibt es in Buenos Aires 400 geheime Fabriken. Zehntausende Bolivianer ohne Papiere arbeiten in diesen ungesicherten Anlagen.
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Hunger-Proteste auf Haiti
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von Jeb Sprague
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Die Demonstrationen begannen am Donnerstag, den 3. April in Le Cayes. Sie richteten sich gegen die steigenden Lebensmittelpreise und breiteten sich über Haiti aus - bis nach Petit-Goagve, Gonaives und Aquin. Am 7. April erreichten sie auch die Hauptstadt Port-au-Prince. Seit vielen Monaten war es zu einem Anstieg der Preise für Grundnahrungsmittel gekommen. Für die Armen war Nahrung zunehmend unerschwinglich geworden. Auf den Straßen wurden Reifen in Brand gesteckt und zu Barrikaden geschichtet. So legte man den Verkehr tagelang lahm.
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Wird der Kapitalismus den Klimawandel überleben?
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von Walden Bello
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Die globale Erwärmung bedeutet Privatisierung globaler Güter der Allgemeinheit durch das Kapital; heute gehört auch die Enteignung ökologischer Räume des (globalen) Südens zu dieser Enteignung. Eine progressive Klimastrategie muss Wachstum und Energieverbrauch bremsen und gleichzeitig die Lebensqualität der breiten Massen verbessern.
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Brände in Kalifornien: Heizt den Politikern ein
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von Amy Goodman
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In Südkalifornien wüten die Feuer, Starkregen durchtränkt New Orleans, der Südosten der USA - von Tennessee bis Carolina und bis nach Georgia hinein -, erlebt eine Dürre, die alle Rekorde brechen könnte, und in Atlanta droht Wassermangel. Die Presse bemüht sich unglaublich, Live-Bilder dieser extremen Wetterphänomene zu liefern - die Ursachen der Ereignisse erklärt sie uns nicht. Welche Verbindung besteht zwischen den Krisen? Es ist die 'globale Erwärmung'. Diese beiden Worte fehlen viel zu häufig auf den Webseiten der Regierung und in ihren Forschungsstudien.
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Minenprojekt der kanadischen Firma Ascendant Copper in Ecuador gefährdet
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von Cyril Mychalejko
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Die Regierung Ecuadors ordnete* am Dienstag an: Die kanadische Firma Ascendant Copper muss sämtliche Aktivitäten an ihrem umstrittenen Projekt in Junin/Intag einstellen. Das Projekt verstoße gegen Ecuadorianisches Recht. "Wir werden sehen, wie sich die Faktenlage entwickelt", so*der ecuadorianische Öl- und Minenminister Galo Chiriboga auf einer Pressekonferenz. "Im Endeffekt könnte dies zu einer (Genehmigungs-)Entziehungführen". "Wenn es um Konzessionen geht, bei denen gegen juristische und verfassungsmäßige Bestimmungen verstoßen wurde,... werden wir das Rechtanwenden; dies wird unsere Politik gegenüber der Minenindustrie sein".
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Im Freien Fall: Zehn Jahre nach der Asienfinanzkrise
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von Walden Bello
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Zehn Jahre nach der Finanzkatastrophe in Asien (1997) wachsen die Ökonomien entlang des Westpazifiks wieder - wenngleich nicht in derselben Geschwindigkeit wie vor der Krise. Zweifellos hat die Region unauslöschliche Narben davongetragen. Schlüsselindikatoren sind Armut, Ungleichheit und soziale Destabilisierung. Vor der Krise waren diese Indikatoren günstiger.
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Anarchisten unter Beschuss
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von Neve Gordon
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Im Laufe der letzten fünf Jahre ist das israelische Friedenslager kleiner geworden. Letzten Monat jährte sich der 40. Jahrestag der Besetzung, und nicht mehr als 4.000 Menschen versammelten sich in Tel Aviv, um gegen Israels lange dauernde Militärherrschaft zu protestieren. Von den Demonstranten, die erschienen waren, sind nur einige Hundert leidenschaftliche Aktivisten - Menschen, die ihr Leben dem Kampf um Frieden und Gerechtigkeit gewidmet haben.
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