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- Info
Howard Zinn, 1922-2010
Howard Zinn (1922 - 2010)
Naher Osten
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Palästinensische Bauern werden wie Kriminelle behandelt
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von Amira Hass
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Unter der Geräuschkulisse des unaufhörlichen Lärms der Straßen im Hebron Distrikt begeht ein anonymer Araber ein schweres „Verbrechen“: mit einem kleinen Hammer gräbt er eine Zisterne, damit er auf seinem felsigen Land Regenwasser sammeln kann. Andere ähnliche „Kriminelle“ haben andere Methoden, um ihre üblen Taten auszuführen – d.h. um ihr Land für die Anpflanzung von Gemüse, Korn, Weintrauben und Mandelbäume vorzubereiten.
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Das Holocaust-Gedenken ist ein Segen für Israels Propaganda
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von Gideon Levy
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Israels Großkopfete griffen in der Abenddämmerung auf breiter Front an. Der Präsident in Deutschland, der Premierminister mit einem riesigen Gefolge in Polen, der Außenminister in Ungarn, sein Vertreter in der Slowakei, der Kultusminister in Frankreich, der Informationsminister bei den UN und sogar das drusische Likudmitglied Ayoob Kara in Italien. Sie waren alle dort, um schwülstige Reden über den Holocaust zu halten.
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Das Känguruh
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von Uri Avnery
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GEORGE MITCHELL kommt mir vor wie ein Känguruh, das mit leerem Beutel herumhüpft. Es hüpft hierhin und dorthin, hüpft nach Jerusalem und hüpft nach Ramallah, Damaskus, Beirut, Amman ( aber Gott bewahre, nicht nach Gaza, weil irgend jemand dies nicht mag). Es hüpft und hüpft, aber holt nichts aus seinem Beutel heraus, weil dieser leer ist. Warum tut er das dann? Schließlich könnte er zu Hause bleiben, Rosen züchten oder mit seinen Enkelkindern spielen.
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FAIR - Aktionsaufruf: Hat der Top-Reporter der New York Times einen Sohn in der israelischen Armee?
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von Fairness & Accuracy in Reporting
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Die New York Times weigert sich, einen Bericht zu bestätigen oder zu dementieren, nach dem ihr Bürochef in Jerusalem einen Sohn hat, der in der israelischen Armee seinen Dienst leistet – obwohl eine solche Beziehung einen ernsten Interessenskonflikt darstellen würde. Nach einem Hinweis fragte die Website Electronic Intifada am 25.1.2010 Bronner, ob es stimme, dass er einen Sohn beim israelischen Militär habe.
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Israels Mitleid in Haiti kann nicht unser hässliches Gesicht in Gaza verstecken
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von Akiva Eldar
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Wer behauptet denn, dass wir uns in unserer Tel Aviver Seifenblase verstecken. Wie viele kleine von Feinden umgebene Länder stellen Feldlazarette auf die andere Seite der Welt? Man gebe uns ein Erdbeben in Haiti, einen Tsunami in Thailand oder einen Terrorangriff in Kenia und der Sprecher des IDF-Büros wird triumphieren. Ein Frachtflugzeug wird sich immer finden, um Armeejournalisten einzufliegen, die über unsere feinen jungen Leute von der Heimatfront berichten werden.
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Israel verweigert NGO-Mitarbeitern ein Arbeitsvisum
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von Amira Hass
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Das Innenministerium gibt an Ausländer, die in internationalen Nichtregierungsorganisationen in den palästinensischen Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, arbeiten, keine Arbeitsvisen mehr aus, hat Haaretz erfahren. Bei einer scheinbaren Überholung von Regulierungen, die seit 1967 galten, gewährt das Ministerium jetzt NGO-Mitarbeitern nur noch Touristenvisa, die sie daran hindern zu arbeiten.
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Nur ein Psychiater kann Israels Verhalten erklären
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von Gideon Levy
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Unsere maßlose Welt der Verbrechen ist kürzlich zur (psychiatrischen) Beobachtung geschickt worden. Vom Leibwächter des IDF-Stabschef bis zu den Mördern ihrer eigenen Kinder – alle sind zur Beobachtung geschickt worden. Die Zeit ist reif, auch das Land zur Beobachtung zu schicken, wie es hier so üblich ist. Vielleicht kann mit anhaltender Behandlung durch Spezialisten eine Diagnose gestellt werden, die uns rettet.
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„Töte einen anderen Türken …“
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von Uri Avnery
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ICH BEMÜHTE mich, der Versuchung zu widerstehen, denselben klassisch jüdischen Witz noch einmal zu erzählen, aber die Umstände gaben eine plausible Entschuldigung. Fast jeder Jude kennt den Satz: „Töte einen Türken und dann ruh’ dich aus.“ Hier ist die ganze Geschichte: Im zaristischen Russland wurde ein junger Jude einberufen, um gegen die Türken zu kämpfen.
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Lehrer fürs Leben
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von Gideon Levy
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In Tel Aviv gibt es ein pädagogisches Gedicht. Durch den Vorhang von Gleichgültigkeit und Dunkelheit fällt ein Lichtstrahl. In einem Bildungssystem, das nur Dienstgrade und sterile Umgebung liefert, ist die Ermunterung zum ( selbständigen) Denken verboten. Es ist ein Ort, an dem Lehrer taubstumm und Pädagogen für die Gehirnwäsche der Propaganda, des Ausweichens und der Ignoranz im Schulpensum blind sind.
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Hilfskonvoi erreicht Gaza
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von Amy Goodman
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Am Mittwoch erreichte der Hilfskonvoi von 'Viva Palestina' Gaza. Der private Konvoi, geleitet von dem britischen Abgeordneten George Galloway, war vor fast einem Monat mit 200 Lastwagen in Großbritannien aufgebrochen. Er erreichte Gaza nach großen Schwierigkeiten und Verzögerungen über den ägyptischen Grenzübergang Rafah. Am Dienstag waren 55 TeilnehmerInnen des Konvois von Sicherheitskräften zusammengeschlagen worden.
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28 Kilometer Apartheidstraße
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von Gideon Levy
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Diese Schnellstraße erzählt die ganze Geschichte. Sie pflasterten ein Straße, enteigneten palästinensisches Land und der Oberste Gerichtshof genehmigte die Enteignung: vorausgesetzt, dass es für die lokale Bevölkerung ist.“ Danach hinderte man die „lokale Bevölkerung“ daran, diese Straße zu nutzen und schließlich baute man eine Mauer, die mit Wiesen und Bächen bemalt wurde, damit wir nicht sehen, dass wir auf einer Apartheidstraße fahren, dass wir auf der Achse des Bösen reisen.
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Mordechai Vanunu wieder in Haft
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von Daniel Ellsberg
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Das "Verbrechen" dieses Helden hat uns sicherer gemacht. Mordechai Vanunu - mein Freund, mein Held, mein Bruder - wurde in Israel erneut verhaftet. Er stehe "unter Verdacht", das "Verbrechen" begangen zu haben, "sich mit Ausländern zu treffen".
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Die eiserne Mauer
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von Uri Avnery
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ETWAS MERKWÜRDIGES, fast Bizarres geschieht in diesen Tagen in Ägypten. Etwa 1400 Aktivisten aus aller Welt versammelten sich hier auf ihrem Weg in den Gazastreifen. Am Jahrestag der „Cast Lead“-Offensive wollten sie an einer gewaltfreien Demonstration gegen die andauernde Blockade teilnehmen, die das Leben von 1,5 Millionen Bewohnern des Gazastreifens unerträglich macht.
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Obama? Oh weh!
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von Uri Avnery
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IN DIESER Woche erlebte ich eine Stunde der Entspannung. Ich war auf dem Nachhauseweg, nachdem ich William Polks neues Buch über den Iran abgeholt hatte. Ich bewundere die Weisheit dieses früheren Mitarbeiters des amerikanischen Außenministeriums.
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Netanyahu sollte zugeben, dass Israel keinen Frieden wünscht
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von Gideon Levy
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Morgen sind es sechs Monate, seitdem der Ministerpräsident seine Außenpolitikrede in der Bar-Ilan-Universität gehalten hat. Jetzt ist die Zeit reif für eine andere historische Rede. In nächster Zukunft benötigt der Ministerpräsident die richtige Zuhörerschaft, den richtigen Ort, um die Rede seines Lebens zu halten: wir wollen keinen Frieden, sollte er sagen und würde damit in die Geschichte eingehen, als der erste israelische Führer, der die Wahrheit, die ganze Wahrheit sagt.
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Suche den Unterschied
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von Uri Avnery
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Ein kurzes Geschichts-Quiz. Welcher Staat...
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Israel hat aus allen seinen Bürgern Siedler gemacht.
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von Amira Hass
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Würde einer der Siedler, der in dieser Woche gegen die Inspektoren der Zivilverwaltung opponiert in den besetzten Gebieten leben, wenn er nicht von der Regierung Israels dazu ermuntert worden wäre ? Wären die Gush Kativ-Evakuierten in Wohnwagen nach Ariel umgezogen, wenn sie nicht auf größere Wohnungen gewartet hätten, wenn die Regierung klar erklärt hätte, dies ist verboten – weil die Siedlungen in naher Zukunft wegen des Friedensabkommens evakuiert werden.
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Israel belügt sich selbst über das „vereinigte Jerusalem“
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von Gideon Levy
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Solche Typen gibt es immer auf Großstadtstraßen; sie reden mit sich selbst, fragen und antworten, schreien, sprechen mit leiser Stimme, laut nachdenkend und dozierend. Als Kinder hatten wir Angst vor ihnen. Sie sind „verrückt“. Genau das ist der öffentliche israelische Diskurs. Wir reden mit uns selbst, erfinden falsche Axiome und halten an ihnen fest, als ob sie von oben verordnet worden wären und davon überzeugt, das die ganze Welt sie akzeptiert. Aber wir reden nur mit uns selbst.
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Die Gefäße zerbrechen
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von Jeff Halper
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Also, die palästinensische Behörde wird nicht einseitig einen unabhängigen Palästinenserstaat erklären. Tatsächlich scheint die ganze Angelegenheit ein Missverständnis zu sein. In der Sorge, dass die USA rückwärts geht in Bezug einer Zweistaatenlösung in den Grenzen von 1967, und dass Israel die Welt an die „Tatsache“ gewöhnt, dass eher die Siedlungen und die Mauer als die 67er Grenzen nun die Parameter eines künftigen Palästinenserstaates (auf nur 15% des historischen Palästinas) definieren.
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Der Gipfel von Kitsch
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von Uri Avnery
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ES WÄRE der Inbegriff von politischem Kitsch gewesen. Benyamin Netanyahu und zehn seiner Minister sollten eine gemeinsame Kabinettsitzung mit Angela Merkel und zehn ihrer Minister aus ihrem deutschen Kabinett halten. Wofür? Um Deutschlands Liebe zu Israel zu demonstrieren. Im letzten Augenblick meldete Netanyahu, er sei krank; das Treffen wurde gestrichen. Ich nehme an, dass Netanyahu darüber nicht sehr traurig war. Wozu brauchte er dies?
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