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- Info
Naher Osten
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Danke, Eli Yishai, dass du die Friedensprozess-Maskerade aufgedeckt hast
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von Gideon Levy
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Hier ist jemand, dem für alles die Schuld gegeben werden kann: Ely Yishai. Schließlich wollte Benyamin Netanyahu es so sehr, Ehud Barak gab sich so große Mühe, Shimon Peres übte seinen Einfluss aus – und nun kommt der Innenminister und ruiniert alles.
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39 Armeeüberfälle, 28 Verhaftungen: an nur einem Tag in der Westbank - an einem normalen Tag
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von Amira Hass
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„Das Jahr 2009 war vom Standpunkt der Sicherheit für die Israelis das Ruhigste und für die Palästinenser das Gewalttätigste, hinsichtlich der Angriffe von Seiten der Siedler in der Westbank.“ Als er dies gerade gesagt hatte - als ein Beispiel für die Absurditäten, die die politische Situation charakterisieren – empfängt der palästinensische Landwirtschaftsminister Ismail Daiq einen Anruf aus dem Jeniner Distrikt: fünf artesische Brunnen im Dorf Daan seien an diesem Morgen zerstört worden.
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Systematische Tötung
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von Ilan Pappe
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Am 15. September 2009 veröffentlichte die »Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für den Gaza-Konflikt« einen umfangreichen Bericht über den Gaza-Krieg 2008/2009. Der unter Federführung des südafrikanischen Richters Richard Goldstone verfaßte Report dokumentiert zahlreiche Kriegsverbrechen gegen Zivilisten, die die israelische Armee während der »Operation Gegossenes Blei« begangen hatte.
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Frieden nicht erwünscht
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von Gideon Levy
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Israel wünscht keinen Frieden mit Syrien. Nehmen wir doch alle Masken ab, hinter denen wir uns verstecken, und sagen wir zur Abwechslung einmal die Wahrheit. Lasst uns zugeben, dass es keine Formel gibt, die uns passt, außer der lächerlichen „Frieden gegen Frieden“. Lasst es wenigstens uns selbst gegenüber zugeben, dass wir von den Golanhöhen nicht weggehen wollen, egal was geschieht. Vergessen wir den ganzen Palaver drum herum, alle Vermittlungen, alle Bemühungen.
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Crazy Country
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von Adam Keller
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Wir müssen die Christen in aller Welt darauf aufmerksam machen. Sie kennen die Bibel. Sie wissen, dass unsere Urväter und Urmütter wirklich in der Machpelahöhle in Hebron beerdigt wurden“, sagte Minister Gilad Arden, einer von Ministerpräsident Netanyahus engsten Mitarbeitern in einem Radio-Interview gestern.
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Das Grab der Hure
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von Uri Avnery
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VOR EINIGEN WOCHEN wurde der Türke Mehmet Ali Agca, der versucht hatte, Papst Johannes Paul II in Rom zu töten, nach 28 Jahren Gefängnis entlassen. Das Motiv für seinen Akt wurde niemals aufgeklärt . Aber ein palästinensischer Führer erzählte mir einmal seine Version: Gott erschien Ali Agca im Traum und sagte zu ihm: geh in die heilige Stadt und töte den verdammten Polen. Aber der Türke hat ihn missverstanden. Statt nach Jerusalem zu gehen und Menachem Begin zu töten, ging er nach Rom …
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Israel bombardiert Gazas landwirtschaftlichen Sektor
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von Eva Bartlett
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“Wenn wir den Weizen heute nicht säen können, dann haben wir in diesem Jahr keine Ernte,“ sagt Abu Saleh Abu Taima, während sie die beiden israelischen Militärjeeps am Grenzzaun östlich von Khan Yunis sehen. Obwohl sein Land mehr als 300 m entfernt ist, also außerhalb der von Israel bestimmten ‚Pufferzone’ hat Abu Taima Grund, misstrauisch zu sein. „Gestern schossen sie auf uns, als ich mit meiner Frau und meinen Neffen hier war.
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Israels Krieg gegen Protest
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von Jonathan Cook
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Das israelische Gericht gab in dieser Woche die Order heraus, zwei Ausländerinnen, die von der Armee in der Westbank verhaftet worden waren, zu entlassen. Vor diesem weitgehend scharfen Vorgehen Israels gegen gewaltfreien Protest von internationalen, israelischen und palästinensischen Aktivisten warnen Menschenrechtsanwälte.
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Den Siedlern in Beit Sahour nachgeben
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von Amira Hass
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Die Menschen in Beit Sahour glauben, dass die IDF auf den Druck der Siedler reagiert hätten, als letzte Woche im östlichen Teil dieser großen christlichen Westbankstadt , ein neuer Wachturm errichtet wurde, behaupten die israelischen Siedler. Die Einheimischen akzeptieren jedoch die Behauptung der Armee nicht, der Turm sei aus professionellen, militärischen Gründen gebaut worden. Die Siedler schwören, den Druck aufrecht zu erhalten. Und die Beit Sahouris wissen sehr wohl, was sie damit meinen.
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Israel: Gestohlene Identitäten für einen Mord
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von Amy Goodman
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Zum Attentat auf einen Hamas-Kommandeur in Dubai
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Dubioses in Dubai
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von Uri Avnery
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VON ZEIT zu Zeit frage ich mich: was würde geschehen, wenn sich die Regierungen der Welt entscheiden würden, zum selben Zeitpunkt ihre Spionage-Agenturen aufzulösen? Das wäre zwar ein großer Schlag gegenüber Autoren und Filmemachern sein, die ihren Lebensunterhalt mit Spionagegeschichten verdienen. Ihre Produkte würden ihren Reiz verlieren.
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Eine Stinkbombe
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von Uri Avnery
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DIE NETANYAHU Regierung hat in dieser Woche unter Mahmoud Abbas’ Stuhl eine Stinkbombe losgelassen. Seit Monaten hat Abbas den Ministerpräsidenten geärgert. Er weigerte sich, mit ihm „Friedensverhandlungen“ zu beginnen, während sich die Siedlungen in der Westbank und in Ostjerusalem kontinuierlich ausdehnen.
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Die Botschaft ist klar: Israel soll den Iran nicht angreifen
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von Gideon Levy
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Im Meer von Gehirnwäsche, Einschüchterung und Klischees, die uns umgeben, lohnt es sich zuweilen, auf eine Stimme von außen zu achten, eine nicht weniger Fähige als die der israelischen „Experten“ über Sicherheitsfragen und den Iran: auf die Stimme der Vernunft. Solch ein Stimme war die des ranghohen europäischen Diplomaten, der fünf Jahre lang als Botschafter in Teheran diente, und der diese Woche Israel besuchte.
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Die israelische Linke sollte aufwachen, bevor es zu spät ist.
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von Gideon Levy
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Wenn man sieht, wie die Rechten arbeiten, wird man vor Neid ganz grün und möchte von ihnen lernen. 400 kriminelle Fälle wurden gegen Opponenten des Gazastreifen-Siedlerauszugs (2005) eröffnet: gegen Leute, die mit Öl, Säure, Abfall und Steinen gegen Soldaten und die Polizei warfen . Ihre Akten wurden letzte Woche geschlossen und ihre Straftaten gelöscht. 51 Knessetmitglieder stimmten für das Schließen ihrer Akten, neun dagegen.
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Das unanständige Wort
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von Uri Avnery
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ZU VIELEN WICHTIGEN Kämpfen werden in Israel Menschen mit Gewissen aufgerufen. Unter anderem ( in zufälliger Reihenfolge) : Zum Kampf, um die Umwelt und die Zukunft des Planeten zu erhalten. Zum Kampf für Demokratie gegen faschistische Trends. Zum Kampf für die Menschenrechte und die Bürgerrechte.
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Palästinensische Bauern werden wie Kriminelle behandelt
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von Amira Hass
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Unter der Geräuschkulisse des unaufhörlichen Lärms der Straßen im Hebron Distrikt begeht ein anonymer Araber ein schweres „Verbrechen“: mit einem kleinen Hammer gräbt er eine Zisterne, damit er auf seinem felsigen Land Regenwasser sammeln kann. Andere ähnliche „Kriminelle“ haben andere Methoden, um ihre üblen Taten auszuführen – d.h. um ihr Land für die Anpflanzung von Gemüse, Korn, Weintrauben und Mandelbäume vorzubereiten.
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Das Holocaust-Gedenken ist ein Segen für Israels Propaganda
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von Gideon Levy
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Israels Großkopfete griffen in der Abenddämmerung auf breiter Front an. Der Präsident in Deutschland, der Premierminister mit einem riesigen Gefolge in Polen, der Außenminister in Ungarn, sein Vertreter in der Slowakei, der Kultusminister in Frankreich, der Informationsminister bei den UN und sogar das drusische Likudmitglied Ayoob Kara in Italien. Sie waren alle dort, um schwülstige Reden über den Holocaust zu halten.
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Das Känguruh
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von Uri Avnery
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GEORGE MITCHELL kommt mir vor wie ein Känguruh, das mit leerem Beutel herumhüpft. Es hüpft hierhin und dorthin, hüpft nach Jerusalem und hüpft nach Ramallah, Damaskus, Beirut, Amman ( aber Gott bewahre, nicht nach Gaza, weil irgend jemand dies nicht mag). Es hüpft und hüpft, aber holt nichts aus seinem Beutel heraus, weil dieser leer ist. Warum tut er das dann? Schließlich könnte er zu Hause bleiben, Rosen züchten oder mit seinen Enkelkindern spielen.
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FAIR - Aktionsaufruf: Hat der Top-Reporter der New York Times einen Sohn in der israelischen Armee?
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von Fairness & Accuracy in Reporting
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Die New York Times weigert sich, einen Bericht zu bestätigen oder zu dementieren, nach dem ihr Bürochef in Jerusalem einen Sohn hat, der in der israelischen Armee seinen Dienst leistet – obwohl eine solche Beziehung einen ernsten Interessenskonflikt darstellen würde. Nach einem Hinweis fragte die Website Electronic Intifada am 25.1.2010 Bronner, ob es stimme, dass er einen Sohn beim israelischen Militär habe.
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Israels Mitleid in Haiti kann nicht unser hässliches Gesicht in Gaza verstecken
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von Akiva Eldar
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Wer behauptet denn, dass wir uns in unserer Tel Aviver Seifenblase verstecken. Wie viele kleine von Feinden umgebene Länder stellen Feldlazarette auf die andere Seite der Welt? Man gebe uns ein Erdbeben in Haiti, einen Tsunami in Thailand oder einen Terrorangriff in Kenia und der Sprecher des IDF-Büros wird triumphieren. Ein Frachtflugzeug wird sich immer finden, um Armeejournalisten einzufliegen, die über unsere feinen jungen Leute von der Heimatfront berichten werden.
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