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Boykott Debatte

  • 10.09.2009
Die letzte Zuflucht
von Gideon Levy
Der Zeitpunkt des kleinen Trubels über einen Artikel in der Los Angeles Times von Neve Gordon, der Politik und Regierung an der Be’er Sheva- Universität Ben-Gurion lehrt, und zum Boykott gegen Israel aufruft, war irgendwie grotesk.
  • 07.09.2009
Der Boykott – noch einmal
von Uri Avnery
DIE LEUTE von Sodom waren - wie wir aus der Bibel erfahren – tatsächlich sehr böse. Sie hatten die üble Angewohnheit, jeden vorbeikommenden Fremden in ein besonderes Bett zu legen. Wenn der Fremde zu groß war, wurden seine Beine verkürzt. Wenn er zu klein war, wurde sein Körper in die erforderliche Länge gezogen.
  • 06.09.2009
Warum nicht Sanktionen gegenüber Israel?
von Paul Craig Roberts
In Israel, einem von den Palästinensern gestohlenen Land, kontrollieren Fanatiker die Regierung. Einer der Fanatiker ist Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Letzte Woche rief er zu lähmenden Sanktionen gegen den Iran auf. Die Art von Blockade, die Netanyahu wünscht, gleicht einem Kriegsakt. Israel hat seit langem damit gedroht, den Iran anzugreifen, möchte aber lieber die USA und die Nato mit hineinziehen.
  • 03.09.2009
Tutus Gebet
von Uri Avnery
WIE SEHR hat der Boykott Südafrikas tatsächlich dazu beigetragen, um das rassistische Regime zu stürzen? In dieser Woche sprach ich mit Desmond Tutu über diese Frage, die mich schon seit langem bewegt. Keiner ist kompetenter, diese Frage zu beantworten, als er.
  • 24.08.2009
Boykottiert Israel
von Neve Gordon
Für mich, als israelischen Bürger, ist es keine leichte Sache, ausländische Regierungen, regionale Behörden, internationale Sozialbewegungen, Organisationen mit religiöser Basis, Gewerkschaften und BürgerInnen dazu aufzurufen, die Kooperation mit Israel einzustellen. Doch wenn ich heute meine beiden Jungs im Hof spielen sehe, weiß ich, dies ist der einzige Weg, Israel vor sich selbst zu retten.
  • 15.12.2008
Sanktionen jetzt! – Israel aufwerten ? – zum Teufel nein!
von Michael Warschawski
„Gaza brennt“ schreibt die französische Aktivistin Liliane Kaczerginski und benützt dabei genau die Wörter eines bekannten Liedes über eine jüdisches Dorf, das von den Nazis zerstört wurde. Wie vor 60 Jahren brennt Gaza – und die Welt schaut weg und wartet auf das Ergebnis des nicht existierenden Friedensprozesses. „Eine feindselige Entität“ – so definierte die israelische Führung vor einem Jahr einen Landstrich mit 1,5 Millionen Zivilisten; Frauen, Alte und Kinder versuchen zu überleben. Als solches hat der israelische Staat das Recht, ja die Pflicht, einen Vernichtungskrieg zu führen.
  • 13.06.2006
Mit ein klein wenig Hilfe von außen
von Gideon Levy
Das Schicksal lacht: Der Staat, der gerade eine breitangelegte Kampagne für einen Boykott unternimmt, kämpft gleichzeitig und nicht weniger entschieden eine parallele Kampagne gegen Boykott.
  • 05.05.2005
Boykott der Universitäten Israels: ein kühnes Unternehmen
von Ilan Pappe
Ich rufe Sie dazu auf, in einem historischen Augenblick an einer historischen Bewegung, teilzunehmen, die das Ende einer einhundert Jahre langen Kolonisierung, Besatzung und Enteignung der Palästinenser bringen mag. Ich appelliere an Sie als israelischer Jude, der seit Jahren nach Wegen sucht, die dem in den besetzten Gebieten, innerhalb Israel und in den Flüchtlingslagern lebenden Palästinensern zugefügten Unglück ein Ende setzt.
  • 04.05.2005
Noch ein Aufruf zum Boykott
von Shamai Leibowitz
Die Ermordung des früheren Ministerpräsidenten Rafik Hariri hat zu einer Explosion der „Volksmacht“ auf den Straßen Beiruts geführt, auf denen Tausende von libanesischen Bürgern für ein Ende der syrischen Besatzung ihres Landes aufgerufen haben. Dieser Aufruf hallte in anderen Hauptstädten wieder und wurde gefeiert - und nirgendwo mehr als in Washington.
  • 02.06.2004
Sanktionen gegen Israel wie gegen Südafrika?
von Noam Chomsky
Ich denke, es gibt viele Gründe weshalb der Vergleich mit Südafrika in diesem Fall nicht greift. Ein häufig unbeachteter Grund ist der, dass die Sanktionen erst dann zu einer ernsthaften Angelegenheit mit richtiger Durschlagskraft wurden, als jahrelange Informations- und Organisierungsarbeit eine gewaltige Opposition gegen Apartheid geweckt hatten, selbst in Firmenkreisen und den oberen Rängen der Politik, und ganz bestimmt bei der Öffentlichkeit. Großkonzerne fingen an, sich aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus gegen die Apartheid zu stellen. Bürgermeister ließen sich bei Demonstrationen verhaften.
  • 10.02.2003
Akademischer Boykott: Unterstützung für Paris VI
von Tanya Reinhart
In Frankreich u. England kam es erstmalig im April 2002 - im Anschluss an Israels Dschenin-„Operation“- zu Initiativen für einen institutionellen „akademischen Boykott“ israelischer Universitäten. In der britischen Petition wurde zum Einfrieren der EU-Verträge mit israelischen Universitäten aufgerufen - solange Israel die derzeitige Politik aufrechterhalte. Was Frankreich anbelangt: Dort entwickelte sich aus dem ursprünglich isolierten Aufruf einiger besorgter Akademiker eine formale Uni-Resolution. Das Administrativ-Konzil (Verwaltungsrat) der renommierten Marie-Curie-Universität - Paris VI - brachte in seiner Sitzung vom 16. Dezember 2002 folgende Resolution heraus:
  • 16.07.2002
Starbucks: der Gute-Laune-Kaffee
von William McDougall
 
  • 19.06.2002
Der Starbucks-Konzern ist Ziel eines arabischen Boykotts - weil er sich zunehmend in Israel engagiert
von Robert Fisk
 
  • 23.04.2002
Warum ich alles Made in Israel boykottiere
von Yasmin Alibhai-Brown
 
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